Hallo,
CB-Funk richtet sich an Jedermann / Jede Frau.
"Früher" ging die BNetzA/RegTP davon aus, dass bei handelsüblichen Antennen mit 4 Watt Output gemessen an 50 Ohm die Strahlungs-Grenzwerte nicht überschritten werden. Punkt.
Jetzt gibts in der Bundesemmissionsverordnung einen Grenzwert von 10 Watt nach EIRP, den so gut wie niemand nachmessen kann. ohne E-Technik- oder Physik-Studium und teurem Messpark.
Der Grenzwert sind 10 Watt EIRP. EIRP steht für Effective Isotropic Radiated Power.
Wer mehr leisten möchte, braucht eine unendlich komplizierte und teure Bescheinigung, muss Spezialisten heranziehen. Lizensierte Funkamateure dürfen das selbst berechnen und es gibt Seiten im Netz, wo man das ausrechnen kann. Das ist aber alles viel Hokuspokus, der nur Frust erzeugt und wenig hilft.
Wo es Sinn macht ist bei lizensierten Funkamateuren, die bis zu 750 Watt je nach Lizenz aussenden dürfen, bei kommerziellen Anlagen wie Handy-Sendern, aber doch bitte schön nicht bei Hobbyfunkern. (Solange sie nicht irgendwelche "Omas" oder "Nachbrenner" verwenden.)
Siehe
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fach...tikel.html
Eine isotropische Antenne ist ein theoretisches Gebilde, das eine kugelförmige Abstrahlung in alle Richtungen hat, was technisch gar nicht geht, denn wie soll die Sendeleistung übers Kabel in die Kugel reinkommen?
Deswegen nimmt man die Hilfsformel , dass ein 0 dB Gewinn Dipol einen Gewinn von 2,15 dBi hat. (db gegenüber isotrop)
also dbi = dbd + 2.15
Siehe auch
https://ib-lenhardt.com/de/wissen/gl/antennengewinn-g
Vorsicht: Tante Google erzählt da teilweise ziemlichen Unsinn :-(
Wo ich aufpassen würde sind magnetische Antennen (Loop-Antenne) die erzeugen ganz viel Strahlungsleistung und das "merkt" man schnell.
Es ist der BNetzA, der Politik in Deutschland und Europa nicht zu vermitteln, dass die 10 Watt EIRP im CB-Funk völlig praxisfremd sind.
Mit einem legalen SSB-Gerät mit 12 Watt PEP (an 50 Ohm) würde man die 10 Watt EIRP schon deutlich überschreiten, wenn nicht das Antennenkabel und schlechte Stecker dämpfend wirken.