Umgang mit mutwilligem Störer?
#1

Folgende Begebenheit dieser Tage:

Kanal 28 - Gemütliches QSO mit einem befreundeten CB-Funker in FM.
Plötzlich Unterbrechung durch starkes mit Musik übermoduliertes Signal.
Wir wechseln auf Kanal 27.
Der Störer zieht mit um.
Wir wechseln auf Kanal 29.
Der Störer kommt wieder mit.
Wir wechseln auf SSB.
Der Störer ebenfalls.
Ein QSO ist nicht mehr möglich.
Der Störer hat sein offenkundiges Ziel erreicht.

Bei der BNetzA hat das 11-m-Band bzw. der CB-Funk wohl keine Priorität.

Wie geht Ihr mit solchen Störern um?
1. Einige Tage Funkstille und hoffen, dass der Störer Ruhe gibt?
2. CB-Funk aufgeben?
3. Den Störer anpeilen und stellen?
4. ... ?

Wie sind Eure Erfahrungen mit solchen Situationen?

73 von Rubin
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#2

Wie wir früher mit solchen Leuten umgegangen sind weis ich.
Meist war da Alkohol im Spiel.
Ohne Antenne kann man nicht funken.

Aber heutzutage lässt man das lieber bleiben.
Auf sowas warten die Verursacher nur.
Der Dumme ist dann der für sowas aggressiv wird.

Vielleicht reicht es auch wenn sich die gestörten Funker treffen vor der Haustüre des Störers.
Das ist kein Aufruf zu irgendwelchen Aktionen!
Große Klappe ist meist nur hinter dem Mikrofon...
Dann hört das garantiert von alleine auf...

Walter
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#3

Da kann ich "Wasserbüffel" nur beipflichten. In den 90-iger Jahren haben wir solange den "Fuchs" (Störenfried) gesucht, bis wir ihn hatten. Unsere Methoden
waren auch nicht fein (und sollten auch unerlassen bleiben). Den einen Funker trennten wir von seiner Antenne und klemmten eine 12 V- Glühlampe an sein Antennenkabel.
Dem nächsten Störer trennten wir ebenfalls von der Antenne und klemmten das Antennenkabel an den Blitzableiter. Einem besoffenen Störenfried verwickelten wir mit
Hilfe eines OWechen in längere Gespräche um ihn aufspüren zu können. Dumm von ihn, das er sich auf ein vermeintliches Treffen mit dem OWechen fast vor seiner
Haustür einließ. Es gab ein Gerangel, die Polizei mußte ran und die mußte mit dem Störer in seine Wohnung zwecks Personalienfeststellung (hatte PA nicht bei).
Zwei unserer "Fuchsjäger" mußten dabei mitkommen und endeckten dann an der Funkanlage unpostalische Geräte und vor allem Brenner im betriebsbereiten
Zustand. Die Polizisten wurden darauf hingewiesen und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Heute eine Ordnungswidrigkeit, war es damals eine Straftat.
Heute würde ich mit einer möglichst großen betroffenen Funkerrunde den Störer aufspüren, ein möglichst faires Gespräch führen und die Einschaltung der
Bundesnetzagentur androhen. Ist solch ein Störer erst mal erkannt, ist er auch schnell isoliert, vor allem wenn er eine Masse von Funker gegen sich hat. Letztendlich kann
auch das bei den heutigen Spinnern in der Gesellschaft auch nach hinten losgehen. Smile Sad

--
73 & 55
CB-Funkstation Elster 03 oder 13HN135
am Mikrofon der Wolfgang im QTH Berlin-Spandau
Mobil auf AM 9
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