Schaun wir mal, was 2018 machbar ist...
#11

Hallo ! Ich besitze den Rothammel >>> Militärverlag der DDR, (Berlin 1989) 11. überarbeitete und erweiterte Auflage. Ansonsten konnte ich auch Wissen abschöpfen aus folgender Literatur:
1. "Wie arbeitet eine Funkstation ?" Deutscher Militärverlag - Berlin 1961
2. "Handbuch Nachrichten" MdI-Ausgabe (Ministerium des Innern / DDR), Militärverlag der DDR, 3. Ausgabe 1983.
Nun sind das ja Ausgaben speziell für das Militär, jedoch läßt sich sich vieles auch für unsere Funkanwendung ableiten. Hier ein Beispiel: Funkgerät R 108 D, tragbares Tornisterfunkgerät, Frequenzbereich 28 ...36,5 MHz, Leistung 1 W. Reichweite mit:
-Stabantenne 1,5 m = 6 km
-Stabantenne 2,7 m (als Bordantenne) = 8 km
-Stabantenne 2,7 m mit gegengewichten = 10 km
-Langdrahtantenne 40 m = 15 km
-Langdrahtantenne 40 m = 25 km (bis 6 m über dem Erdboden)

Da wir ja im Bereich 26-28 MHz auch zu Hause sind, läßt sich vieles hier auch anwenden, wobei 4 W mehr möglich macht. Richtig ? Übrigens, mein zuerst ausgesuchter SKIP "Elster03" habe ich ganz einfach noch vom VP-Kreisamt Weimar (mein Studienort) übernommen. War ich mit dem tragbaren UKW-Funkgerät UFT 721 auf Zivil-Streife, rief man mich mit "Elster 40/1 ..2...3 ".



73%55
Wolfgang
Elster03/DAF260/13HN135

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73 & 55
CB-Funkstation Elster 03 oder 13HN135
am Mikrofon der Wolfgang im QTH Berlin-Spandau
Mobil auf AM 9
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#12

Hallo allerseits !
Was die in der DDR verwendeten Militär-Funkgeräte (russischer Produktion) anbelangt, da weiß ich nicht ob diese feste Frequenz-Raster hatten oder ein Feinabgleich möglich war. Praktisch hatte ich nie mit diesen Geräten zu tun. Nur die bei Polizei und Feuerwehr verwendeten Handfunkgeräte und die im Pkw verbauten Geräte sind mir von praktischer Seite bekannt. Diese hatten feste Kanäle, eine Abstimmung zu anderen Frequenzen war also nicht möglich. Aber suche mal über Google das Bundeswehr-Tornisterfunkgerät "SEM 35" ! Aus Sammlergründen hatte ich 2 Stück davon. Diese Geräte waren komplett mit 1 kurzen Blattantenne, 1 Stabantenne, Kopfhörer und Kehlkopfmikrofon und 1 Handapparat (Tel.-Hörer) vorhanden. Bestückt mit 12 Monozellen = 18 V konnte man mit 1 W Leistung senden. Bei Einbau im Fahrzeug sendet man mit 12 W bei 24 V Stromanschluß. Extern konnte man auch andere Antennen anschließen. Habe mal eine ehemalige DDR-Langdrahtantenne angeschlossen - hat gut funktioniert. Habe beide Geräte 2016 wieder verkauft. Frequenzbereich (feste Kanäle) der Geräte 26-52 MHz. Auf einigen wenigen Kanälen im 27 MHz-Bereich konnte ich CB-Funk abhören, lag aber etwas neben den Frequenzen.
Leider habe ich keine Ahnung wie ich hier kopierten Text oder Foto´s einfügen kann, würde sonst mehr Info´s liefern können.

73&55
Wolfgang
Elster03/DAF260/13HN135

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#13

Jau, das SEM 35 ist'n hübsches und beliebtes Teil, aber mit einer Bandbreite von 15 kHz und einem Kanalabstend von 50 kHz vielleicht ein kleines bisschen zu "breit" für den CB-Funk. Wink Wink

Gruß
Wolf :-)
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#14

Das stimmt, konnte auch nur auf sehr wenigen CB-Kanälen was hören ....Angry

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73 & 55
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